Fischereiverband Unterfranken e.V.

Fischerei | Fischartenschutz | Gewässerschutz

Herzlich Willkommen!

Wir freuen uns Sie auf unserer neuen Homepage begrüßen zu dürfen!
Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie umfassend über den Fischereiverband Unterfranken e. V. informieren.

Außerdem finden Sie hier alle aktuellen Neuigkeiten, Termine und Angebote rund um den Verband.

Termine

Alle Versammlungen und Sitzungen sind abgesagt. Neue Info erhalten Sie auf unserer Homepage.

Ellertshäuser See

Angelkarten Ellertshäuser See können ab 2021 bei www.hejfish.com heruntergeladen werden.

Wichtiger Hinweis!

Ab sofort können von Montag bis Freitag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

wieder telefonisch Termine vereinbart werden.

Tel. Nr. 0931-414455

Erscheinen in der Geschäftsstelle ist nur nach Terminvereinbarung möglich. Es gelten die aktuellen Hygienemaßnahmen!

 

Huchenreise nach Slowenien

Edie Michel sucht für seine Huchenreise nach Slowenien noch Mitfahrer. Er nimmt maximal 3 Kameraden mit. Die Reise findet Anfang November statt und dauert 8 Tage. Gefischt wird in der Sava Radovlica. Dieser Abschnitt ist wohl eines der besten zugänglichen Huchenreviere. Reines Catch & Release Wasser.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Edie Michel unter 0171-1712785.

Achtung Kostenrechnung Transparenzregister

Vorstände der Angelvereine und Fischerzünfte


Sehr geehrte Damen und Herren Vorstände,
aufgrund aktueller Anfragen aus dem Verbandgebiet darf ich zum Thema „Transparenzregister“ und Kostenrechnung durch die Bundesanzeiger Verlag GmbH auf die aktuelle Rechtslage hinweisen.
Nach dem sog. Geldwäschegesetz vom 23. Juni 2017 ist zur Erfassung und Zugänglichmachung von Angaben über den wirtschaftlichen Berechtigten das Transparenzregister zu schaffen. Die Einführung des Transparenzregisters dient der Umsetzung der Artikel 30 und 31 der 4. EU-Anti-Geldwäscherichtlinie (EU 2015/849). Mit der Führung des Transparenzregisters wurde die Bundesanzeiger Verlag GmbH beliehen. Für die Führung dieses Registers wird eine jährliche Grundgebühr von 2,50 Euro bzw. von 4,80 Euro ab 2020 erhoben.
In den vergangenen Tagen wurde den im Vereinsregister eingetragenen Vereinen Gebührenbescheide zugesandt, welche Jahresgebühren für die Führung des Transparenzregisters beinhalten. Zahlungs-pflichtiger ist hier i.d.R. der eingetragene Verein. Die Daten hat das Vereinsregister an das Transparenzregister weitergeleitet. Die Erhebung ist nach aktuellem Stand rechtmäßig. Das ergibt sich aus der Bundestagsdrucksache vom 17.03.2017 (BT-Drs. 18/11555, Seite 134) und der darin enthaltenen Begründung des § 24 Abs. 1 Geldwäschegesetz.
Aufgrund der am 08.01.2020 neu erlassenen Transparenzregistergebührenverordnung (TrGebV) gilt aber: Für Vereinigungen nach § 20 GwG, die einen steuerbegünstigten Zweck im Sinn der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung verfolgen, ist gemäß § 24 Abs. 1 Satz 2 GwG eine gesetzliche Gebührenbefreiung vorgesehen.
Die Gebührenbefreiung muss aber beantragt werden – maßgeblich für die Befreiung ist der Zeitpunkt der Antragstellung, eine rückwirkende Befreiung ist nach § 4 Abs. 3 TrGebV gesetzlich nicht vorgesehen. Für die zurückliegenden Jahre müssen die Gebühren ggf. bezahlt werden.
Vereine können die Anfrage formlos senden an die E-Mail-Adresse:
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Musterschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beantragen wir die Befreiung von der Jahresgebühr für 2021, rückwirkende Beiträge und die folgenden Jahre für das Transparenzregister.
In der Anlage erhalten Sie die erforderlichen Unterlagen (Registerauszug und Freistellungsbescheid).
Wir bedanken uns für Ihre Bemühungen und bitten um Übersendung der Gebührenbefreiung.
Petri Heil
(Unterschrift)

1. Vorsitzende/r des Angelvereins oder der Fischerzunft … e.V.“
Sofern der Vorstand selbst den Antrag stellt, reicht als Nachweis der Berechtigung der aktuelle Auszug
aus dem Vereinsregister. Wenn eine andere Person den Antrag stellt müssen mit dem Antrag die Identität
sowie die Berechtigung, für den Verein handeln zu dürfen, nachgewiesen werden (etwa durch Personalausweis und Vollmacht).
Sehr gerne steht Euch der unterfränkische Fischereiverband e.V. für Fragen zur Verfügung.

Wir suchen zwei Biberberater!

Der Fischereiverband Unterfranken sucht zwei Biberberater, welche zeitlich diese Aufgabe bewältigen könne. Der Verband würde Sie auch zur Ausbildung unterstützen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an den Präsidenten Willi Stein per

E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gold für Willi Wingenfeld

Eine außerordentliche Ehrung wurde Willi Wingenfeld aus Karlstadt zuteil.

Rechtzeitig zur 50-jährigen Mitgliedschaft erhielt er die Verdienstmedaille des Fischereiverbandes Unterfranken in Gold. Willi Wingenfeld hat jahrzehntelang die Vorbereitungslehrgänge für die Fischerprüfung in Zell a.M. und Karlstadt als Lehrgangsleiter betreut. Ebensolang wirkte er als Kreisbeauftragter für den Landkreis Main-Spessart.

Das Projekt „Fischer machen Schule“ mit Kindergarten- und Grundschulkindern hat ihm stets Freude gemacht und er hat bei der Ausgestaltung intensiv mitgewirkt. Langezeit hat er auch den Angelkartenverkauf für die Mainstrecke Veitshöchheim-Harrbach übernommen.

Willi Wingenfeld war zudem als Fischereiaufseher für diese Mainstrecke unterwegs.

Neue Führung und neuer Beitragssatz für die Fischer

Gemünden. Willi Stein aus Dittelbrunn wurde neuer Präsident des Fischereiverbandes Unterfranken e.V. Er folgt Thomas Hartmann, der sich aus persönlichen Gründen von dem Ehrenamt zurückzog. Die Mitgliederversammlung des Verbandes war wegen der Covid-19-Pandemie um Monate verschoben worden und konnte nun endlich, am 18. Juli, mit verkürztem Programm, in der Scherenberghalle der Drei-Flüsse-Stadt durchgeführt werden.

Der scheidende Präsident Thomas Hartmann begrüßte 83 Delegierte der Fachgruppen Angelfischer, Berufs- und Nebenerwerbsfischer, Hegefischereigenossen und Fischereirechtsinhaber an den Nebenflüssen des Mains, Teichwirte sowie Fischerjugend.

Im Zentrum des Jahresberichts des Präsidenten stand die Problematik der Wasserknappheit. So müsse die Fischerei darum ringen, dass die Wasserentnahme aus dem Main begrenzt bleibt und an den Nebenflüssen gänzlich unterbunden wird, forderte Hartmann.

Eine Neuorientierung steht, nicht zuletzt wegen der Auswirkung von Corona-Beschränkungen, bei der Fischerprüfung an. So werde die Theorie künftig verstärkt online vermittelt und auf das Wesentliche verkürzt. Für praktische Schulungen an Gewässern gelten dann neue Vorschriften, die den Prüflingen einen intensiveren Kontakt zum Fischfang ermöglichen sollen. Zudem sollen die Lerngruppen in den Vorbereitungskursen kleiner werden.

Auch der Rechtsrahmen für Fischereiaufseher wird erweitert. Allerdings wehrt sich Hartmann dagegen, dass die Ehrenamtlichen an den Gewässern kostenpflichtige Verwarnungen erteilen sollen, so lange es keinen verbindlichen „Bußgeldkatalog“ gebe.

Einen weiterhin positiven Verlauf nahm die Mitgliederentwicklung. 541 Austritten standen 617 Neuanmeldungen gegenüber. Zum 31. Dezember 2019 zählte der Fischereiverband Unterfranken 11.508 Mitglieder.

Weniger erfreulich verlief die Kostenentwicklung. So stiegen die allgemeinen Kosten moderat. Ein steiler Kostenanstieg steht dem Bezirksverband allerdings bevor. So hebt der Bayerische Landesverband die Umlage ab 2021 je Mitglied von zuletzt 6,80 € auf 9,30 € im Jahr an. Kostenerhöhungen habe der Verband laut Thomas Hartmann in den letzten Jahren stets aufgefangen. Der Mitgliedsbeitrag von 19 Euro sei über 15 Jahre stabil geblieben. Zusätzliche Mehrkosten von über 25.000 Euro seien aber nun nicht mehr aufzufangen. Er schlug eine Beitragserhöhung zum 1. Januar 2021 auf 25 Euro vor. Die Abstimmung dazu fiel einstimmig aus.

Ein Antrag auf besondere Berücksichtigung schwerbehinderter Personen bei der Beitragsgestaltung wurde, bei zwei Gegenstimmen, abgelehnt. Hartmann schlug dagegen vor, die Inklusion im Fischereiverband weiter voranzubringen. Das helfe mehr als ein paar Euro Beitragsersparnis.

Die Zahlen zum Kassenbericht 2019 stellte Schatzmeister Karl-Heinz Sander vor. Die Jahresrechnung schloss positiv, mit einem Plus von 1.928 Euro.

Einstimmig wurden der Schatzmeister und das gesamte Präsidium von der Versammlung entlastet, ebenso wie die Kassenprüfer.

Der Voranschlag für das laufende Jahr, mit einer Bilanzsumme von 320.000 Euro, wurde ebenfalls einstimmig genehmigt. Wegen weiter steigender Kosten geht man davon aus, dass zur Deckung des Haushalts rund 20.000 Euro aus der Rücklage des Verbandes entnommen werden müssen.

Bei den Neuwahlen wurde jeweils einstimmig per Handzeichen entschieden. Präsident wurde Willi Stein. Als Vizepräsident folgte Joachim Alka, er löste Kurt Fröhlich ab. Schatzmeister Karl-Heinz Sander kündigte seinen Rückzug in drei Jahren an. Bis dahin soll ein Nachfolger gefunden und eingearbeitet werden. Zu Kassenprüfern wurden Werner Schäfer sowie Kurt Fröhlich berufen, der Horst Brenneis ablöste.

Willi Stein Präsident des Fischereiverbands Unterfranken

Willi Stein Präsident des Fischereiverbands Unterfranken
„Die Fischerei in der Mainregion hat es in vollem Umfang mit dem Klimawandel zu tun“, benennt Willi Stein die Herausforderung Nummer eins in den kommenden Jahren. Der neue Mann an der Spitze des Fischereiverbands Unterfranken e.V. gibt zu verstehen, dass die vielfältigen Aufgabenstellungen der Fischerei nur durch gemeinsames Engagement aller Fischer gelöst werden könnten.

Neben dem Artenschutz sei der Kampf um die Ressource Wasser im trockenen Mainfranken zur zentralen Herausforderung für Fische und Fischer geworden, sagt Stein. Der Main, als Wasserstraße genutzt und durch Staustufen in seeartige Becken zerteilt, leide in heißen Sommern unter tropischen Wassertemperaturen. Das bedrohe einige Arten in ihrem Bestand. Auch die Biodiversität der Unterwasserwelt sei stark beeinträchtigt. Die Wanderungen der Lebewesen und der Gen-Austausch komme zum Erliegen. Die Vermehrungsrate gehe zurück. In den Nebenflüssen werde zudem das Wasser knapp. Die Fischerei müsse deshalb verstärkt auf Hegemaßnahmen setzen und auch Fischbesatz durchführen. Ziel sei es, die Gewässer in einem möglichst naturnahen Zustand zu erhalten.

Noch nie hätten sich die Fischer hierzulande so viele Sorgen machen müssen wie zurzeit, gibt Stein zu verstehen. Und sein Fischereigedächtnis ist in ganz besonderer Weise geeicht. Der 59-jährige Meister im Elektrotechniker-Handwerk hat nämlich eine lange Familiengeschichte, die ihn mit der Fischerei am Main verbindet. Seit 1282 gehört der Name Stein zur Fischerzunft Schweinfurt. Da wanderten noch Lachs und Stör flussaufwärts und die Schweinfurter Fischer konnten zupacken. Seit dem Jahr 2000 hat Willi Stein das Geschäft der Fischerei, allerdings nur noch im Nebenerwerb, von seinem Vater übernommen und drei Jahre später auch die Funktion des Obermeisters seiner Zunft. Von seinen weiteren Interessengebieten hat er lediglich das Ehrenamt des Vorstands der Freiwilligen Feuerwehr seines Heimatorts Dittelbrunn behalten. Er will sich nun voll den Aufgaben der Verbandsführung widmen.

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Montag - Freitag: 09.00 - 12.00 Uhr

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Fischereiverband Unterfranken e.V.
Willi Stein - Präsident
Telefon: +49 171 / 477-8911
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Joachim Alka - Vizepräsident
Telefon: +49 170 / 3118020
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