Hier erhalten Sie eine umfangreiche Auswahl an Informationen über wichtige
zurückliegende Ereignisse sowie Pressetexte zum Download rund um
das Fischereiwesen in Unterfranken
 
 

 

Warum der Aal die Straße nimmt - Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften 2010


Seit 1.7.2010 gilt eine neue Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG)


Erwerbsmäßige Aalbewirtschaftung - Gesetzliche Grundlagen zur Datendokumentation


Allgemeinverfügung der Regierung von Unterfranken: Tötung von Kormoranen


Mehr Fischbesatz für den Main?


Neue Regelung für Bootsfahrer auf der Fränkischen Saale: Änderungsverordnung ist seit 01.08.2009 in Kraft


Gewässerlehrpfad »Kleine Sinn« eingeweiht


"Erlebniswelt Bach/Aub"


"Kindergärten tauchen ein in die Erlebniswelt Bach"  - Presseartikel


Der amerikanische Kalikokrebs, ein weiterer aggressiver Exot - über den Rhein in den Main?!


"Die Erfüllung eines Jugendtraums"  - Presseartikel über die Vorbereitungslehrgänge zur Fischerprüfung"

 

     
  Exoten in unseren Gewässern

Nicht immer handelt es sich dabei um so spektakuläre Exemplare wie auf dem Titelblatt unseres neuen Faltblattes. Viele dieser eingeschleppten Arten sind Ihnen sicherlich schon unbewusst begegnet. Allerdings können auch sehr kleine Neozoen (wörtlich “Neue Tiere”) sehr bedrohlich werden, nämlich für unsere Fische und Fischnährtiere. Allein in Deutschland sind mittlerweile fast 700 Neozoen aus den unterschiedlichsten Tiergruppen heimisch geworden. Anhand unseres neuen Faltblattes möchten wir Ihnen kurz die wichtigsten Problemarten unserer Gewässer vorstellen.


Sie erhalten das Faltblatt in unserer Geschäftsstelle. Alternativ können Sie es hier zum Selbstausdrucken herunterladen.

     



Raubfisch-Seminar
„Wer nicht dabei war, hat was versäumt“


Wiederansiedelung des Flusskrebses
„Artenhilfsprogramm Flusskrebse“ des Bezirks Unterfranken erfolgreich angelaufen

 

  Vollzug des Fischereigesetzes für Bayern - Erteilung des Fischereischeins auf Lebenszeit an eine Person mit gültigem Jugendfischereischein
 

Wer die staatliche Fischerprüfung bestanden und das 14. Lebensjahr vollendet hat, erhält grundsätzlich den Fischereischein auf Lebenszeit. Zusätzlich zu einem noch gültigem Jugendfischereischein kann ein Fischereischein auf Lebenszeit nicht erteilt werden. Ein jugendlicher Fischer mit bestandener Fischerprüfung muss sich also eindeutig entweder für den Jugendfischereischein oder für den Fischereischein auf Lebenszeit entscheiden. Beantragt er den Fischereischein auf Lebenszeit, muss er spätestens bei dessen Aushändigung den Jugendfischereischein zurückgeben oder (z.B. durch Lochung) entwerten lassen.

   



Trend zu regionalen Produkten



Eingeschleppte Meeresgrundeln auch im Main - Augen auf!

 


Artenschutz contra Vogelschutz
   


Das Äschenprojekt in der Sinn, angeregt von der im benachbarten Hessen ansässigen „Arbeitsgemeinschaft Sinn“, ist abgeschlossen. Fünf Jahre lang arbeiteten Fischer grenzübergreifend an dem Artenschutzprogramm. Mit großer Freude registrierte man bei Bestandserhebungen die Erholung der Art. Bei Altengronau, so berichtete Projektleiter Alfred Schmidt, wurden in einem bestimmten Flussabschnitt der Sinn zunächst nur noch 69 Tiere (2002) gezählt. In den Folgejahren waren es 107, 153, 430 Äschen. Im Jahr 2006 waren es wiederum nur noch 118 Exemplare, 40 davon mit Verletzungen, wie sie der Kormoran hervorrufen kann. Tatsächlich waren im harten Winter 2006, vor allem im Januar und Februar, Kormoranschwärme von bis zu 40 Tieren in dem Gebiet gesichtet worden.
 

Fischer, Teichwirte und Angler möchten den gefräßigen Gast von heimischen Gewässern verbannen. Dabei kommt es regelmäßig zum Konflikt mit Interessen des Vogelschutzes.


Bleibt zu hoffen, dass in diesem Winter die Zahl der Kormorane, die hier nicht ursprünglich heimisch sind, zu verkraften ist. Wenn jedoch bei massenhaftem Auftreten des Kormorans keine praktikable Lösung gefunden wird, dann darf man hinter das Wort Artenschutzprogramm ein dickes Fragezeichen machen.


Nicht nur Fischer, sondern auch Steuerzahler werden sich dafür interessieren. Immerhin haben sich zum Beispiel bei dem Äschenprojekt über fünf Jahre hinweg auch Behören aus Hessen und Unterfranken, ausgestattet mit öffentlichen Mitteln, umfangreich beteiligt.


Wenn der Äschenbestand durch den Kormoran erneut in Bedrängnis gerät, dann haben die Fischer am Ende nur für teures Vogelfutter gesorgt.