Ehrungen 2017
 

Verbandstreue stärkt Gemeinschaft

Anlässlich des Ehrennachmittags am 15. Oktober in Retzbach dankte der Fischereiverband Unterfranken e.V. langjährigen Mitgliedern für ihre Verbandstreue. Im Saal des Gasthauses Vogelsang gab es Goldene
Ehrennadeln mit Urkunden und Geschenken für 40-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaft. In seiner Ansprache
gab Präsident Thomas Hartmann seiner Freude darüber Ausdruck, dass binnen eines Jahres die Mitgliederzahl des Verbands um acht Prozent auf nunmehr über 12.000 wuchs – „eine starke Gemeinschaft“.

Zu Kaffee und Kuchen begrüßte Präsident Hartmann neben zahlreich erschienenen Mitgliedern nebst Ehegatten und Begleitern eine Reihe von Präsidiumsmitgliedern sowie Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Der Verband sei Dienstleister für alle Angelfischer, Berufsfischer, Hegefischereigenossen und Teichwirte – „unter einem Dach“, betonte der Präsident. Auch wenn die einzelnen Fachgruppen innerhalb des Verbands eigene Ziele verfolgten und es durchaus zu Reibungen komme, könnten alle Mitglieder mit den Ergebnissen insgesamt zufrieden sein. Auch sorge die neue Verbandssatzung dafür, dass keine Gruppierung ihre Interessen gegen die Anderen durchsetzen könne.

Zu allen Gewässerbelangen in Unterfranken gebe der Fischereiverband Stellungnahmen ab
und vertrete damit die Interessen seiner Mitglieder. Hartmann freute sich außerordentlich darüber, dass die Mitgliederzahl zuletzt auf über 12.000 steil anstieg und auch über 100 Vereine zum Verband gehören
– „das stellt eine Macht dar“, so der Präsident.

Die starke Gemeinschaft sei allerdings auch enorm gefordert. So habe man immer wieder mit Tierschützern zu
tun, die zum Teil das Fischen an sich bereits als Tierquälerei bezeichnen und alles damit Zusammenhängende
per Gericht verbieten möchten. Sehr positiv stellte Hartmann die gemeinsamen Bemühungen von Landwirten, Kraftwerksbetreibern und Fischern dar, die beim „Wasserpakt“ bestmögliche Lösungen für gute Lebensbedingungen der Fische anstreben.

Ziel sei es, die Ursachen schlechter werdender Lebensumstände der Wasserlebewesen zu beseitigen. Dazu erwähnte Hartmann die Entschlammung von Kiesbänken und die Durchgängigkeit der Fließgewässer. Vor allem die Entwicklung bei den Kleinkraftwerken an den Nebengewässern des Mains sei problematisch und werde vom Verband aufmerksam beobachtet. Keine Anlage dürfe den Auf- und Abstieg der Fische behindern.
Dabei komme es dem Fischereiverband Unterfranken nicht darauf an, finanzielle Entschädigungen zu
erreichen. Es gehe in erster Linie um eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung.

Zur Stärke des Verbands tragen in besonderer Weise diejenigen bei, die über lange Jahre und Jahrzehnte
dem Verband die Treue halten.

So wurden in diesem Jahr 204 Mitglieder für 25-jährige Mitgliedschaft mit der Silbernen Ehrennadel und
Urkunde geehrt. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten 127 Mitglieder eine Goldene Ehrennadel mit Urkunde.
Eine Goldene Ehrennadel mit dem Zusatz „50 Jahre“ erhielten 39 Mitglieder. Vier Mitglieder traten im Jahr
1957 dem Verband bei und wurden jetzt mit der Goldenen Ehrennadel „60 Jahre“ geehrt. Alle Teilnehmer des Ehrennachmittags erhielten neben den Auszeichnungen eine Tragetasche mit verschiedenen Geschenken überreicht und zur Erinnerung ein Bild von der Urkundenübergabe zugeschickt.

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde geehrt:

                       
Hans Daumberger                                 Ewald Erdmann                                    Fritz Deißler

                       

Horst Fuchsstadt                                     Lothar Fuss                                                Robert Hahn

                       
Kurt Deißler                                                Günter Leß                                                Gerhard Porzel

                                                      
Helmut Rotter                                                                       Karl-Heinz Schlereth

                      
Kilian Schmidhuber                                                             Helmut Sossinka

Richard Wüffert

Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Herr Richard Kress aus Thüngen geehrt.

Seit 60 Jahren hält Richard Kress aus Thüngen dem Fischereiverband die Treue, davon mehrere Jahrzehnte
als aktives Mitglied der Hegefischereigenossenschaft für die Wern. Auf dem Ehrungsfoto (von links):
Präsident Thomas Hartmann, Ehefrau Helene Kress, Richard Kress und Peter Komenda
(Obmann der Hegegenossen).
Foto: wkn

 

  12000. Mitglied aufgenommen
 

Andreas Biemüller aus Obersinn (Landkreis Main-Spessart) wurde als 12 000. Mitglied in den Fischereiverband Unterfanken e.V. (FVU) aufgenommen. Die Staatliche Fischerprüfung hat er bereits 2009 abgelegt und ist seither als Mitglied des SAV Obersinn aktiv. In der Verbands-Geschäftsstelle des FVU empfing ihn jetzt der Präsident Thomas Hartmann und überreichte Willkommensgeschenke.

Über einen Freund hat Andreas Biemüller den Weg zur Fischerei gefunden. Gerne fischt der 47-Jährige an der heimatlichen Sinn sowie am Main und natürlich im Vereinssee des SAV in Burgsinn. Der Vater zweier angelbegeisterter Töchter engagiert sich inzwischen auch als stellvertretender Jugendleiter seines Vereins.

Daheim werden die gefangenen Forellen oder Karpfen in verschiedenen Variationen zubereitet. Dabei bilden Ehefrau Sabine und ihr Mann Andreas ein Koch-Team. Aber auch die von vielen als minderwertig angesehene Weißfischarten landen auf dem Teller. So schwärmt Andreas Biemüller von den im Verein gemeinsam
zubereiteten Fischfrikadellen als besondere Köstlichkeit.

Vom Verband wünscht sich das neue Mitglied, auch im Hinblick auf die eigenen Kinder, einen noch stärkeren Einsatz für die Fischerjugend. Den Vereinen sollten als Anreiz für mehr Jugendarbeit geeignete Hilfestellungen durch den Verband an die Hand gegeben werden, empfiehlt Biemüller.

Diesen Wunsch nahm Präsident Thomas Hartmann gerne entgegen. Aber nicht nur für die Nachwuchsfischer sondern für alle Verbandsmitglieder wolle der FVU ein zentraler Ansprechpartner sein. Dazu gehören neben den weit über 10.000 Angelfischern die Rechtsinhaber am Main sowie die Hegefischereigenossenschaften an den Nebenflüssen und nicht zuletzt auch die Teichwirte. Stolz vermeldete Hartmann, dass 97 Angelvereine dem Verband angehören. Neben einer kostengünstigen Beitragsgestaltung für die einzelnen Vereinsmitglieder sei es vor allem die pauschale Haftpflichtversicherung, die den Verband für die Vereine interessant mache. Der Verband sehe sich aber auch als Dienstleister und biete sowohl Lehrgänge zur Fischerprüfung als auch Fortbildungsseminare an. Einen immer höher werdenden Stellenwert nehme der Artenschutz ein. Hartmann erwähnte in diesem Zusammenhang das „Catch-&-Carry-Programm“ für den Aal. So werden jährlich in der Mainregion tonnenweise laichreife Aale gefangen und jenseits der gefährlichen Mainschleusen im Rhein ausgesetzt, damit sie ihren Laichzug ins Meer fortsetzen können. Darüber hinaus versorge der FVU seine Mitglieder mit wichtigen Informationen und nehme die Interessen aller Fischer in der Region wahr. So gehe es zum Beispiel bei der Mitwirkung zu den  Managmentplänen für Biber, Fischotter und Kormoran um komplexe Problemstellungen, mit denen der einzelne Fischer völlig überfordert wäre. Durch die Mitgliedschaft im Verband zeigten sowohl Freizeit- als auch Berufsfischer ihre Solidarität. In den Kreisgruppen diskutieren Angelfischer ihre Probleme und entsenden, wie die anderen Gruppierungen im Verband, stimmberechtigte Delegierte zur Jahreshauptversammlung. Dort sind übrigens alle Mitglieder willkommen und jeder hat Rederecht, betont Hartmann.

Aber auch er hat Wünsche an die Mitglieder. So mahnt er dazu, stets ein ordentliches und regelgerechtes
Auftreten an den Gewässern zu pflegen. Denjenigen, die das Fischen am liebsten verbieten möchten, sollten
keine Argumente durch Fehlverhalten Einzelner geliefert werden.


Der Präsident des Fischereiverbands Unterfranken, Thomas Hartmann (links), begrüßte mit Andreas Biemüller (rechts) das Mitglied Nummer 12.000. Als Willkommensgeschenk wurde eine Erinnerungs-Medaille aus der Serie 125 Jahre Fischereiverband Unterfranken überreicht sowie ein Poloshirt mit dem Verbandswappen,
obendrein ein Notizbuch sowie ein Einkaufsgutschein für ein Angelgeschäft in Karlstadt.
Ehefrau Sabine erhielt einen Blumenstrauß.
Foto/Text: Fischereiverband

 

 

 

 

 

  Beitragserhöhung der Jugend von derzeit 10,00 € auf 15,00 €
  Bei der Mitgliederversammlung des Fischereiverbands Unterfranken wurde einstimmig beschlossen, den Jahresbeitrag der Jugend zum 01.01.2017 von derzeit 10,00 € auf 15,00 € zu erhöhen.
Somit beträgt der Jahresbeitrag für jugendliche Mitglieder zum 01.01.2017 15,00 €.
   
  Neue Jugendgruppe in Würzburg
 

Seit 2013 gibt es in Würzburg eine neue Jugendgruppe. Infos erhalten Sie bei:

Hannes Vogel
Schadewitzstr. 23 a
97074 Würzburg
Tel.Nr. 0173-3173046
hannes_fischerjugend@freenet.de

   
  Ausgabestellen für die Strecke Veitshöchheim-Harrbach
 

Tages-, Monats- und Jahreskarten erhalten Sie für die Strecke Veitshöchheim-Harrbach bei folgenden Ausgabestellen:

1. Fischereiverband Unterfranken e.V.
Andreas-Grieser-Str. 79
97084 Würzburg
Tel. 0931-414455

Öffnungszeiten Mo - Fr 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
Und nach Vereinbarung.

2. Udo`s Sport-Fischer-Shop
Udo Totzauer
Zum Helfenstein 11
97753 Karlstadt a. Main
Tel. 09353-985440

Winter-Öffnungszeiten
(November - Februar)
Mo., Fr.: 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Di., Mi., Do., Sa.: 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Sommer-Öffnungszeiten
(März - Oktober)
Mo., Di., Do., Fr.: 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Mi., Sa.: 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Tages- und Monatskarten erhalten Sie bei:

3. Tourist-Information Veitshöchheim
Mainlände 1, 97209 Veitshöchheim
Tel. 0931/780900-25 oder -26

Fax. 0931-780900-27
E-Mail: touristik@veitshoechheim.de


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Montags bis Freitags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Vom 01. November bis 30. April:
Montags bis Freitags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr